Bogenschiessen

Schon bald nachdem Steine und Speere geworfen und geschleudert wurden,
erfanden die Menschen Pfeil und Bogen, um ein Geschoss zum Zweck der Jagd
oder der Verteidigung über eine größere Distanz zu befördern. Damit gehören
Pfeil und Bogen zu den ältesten bekannten Distanzwaffen und üben auf
viele Menschen eine große Faszination aus.

Mit dem traditionellen Langbogen werden Fantasien von Verbundenheit
mit der Natur, sich selbst und einer überschaubaren Welt geweckt. Es
ist gerade das Einfache, was ihn so besonders macht.

Pfeil und Bogen sind eine Waffe, deren falsche Handhabung zu
Verletzungen führen kann. 
Aus diesem Grund steht Ihre Sicherheit
sowie die Ihrer Umwelt an erster Stelle.

Folgende Regeln müssen beim Bogenschiessen unbedingt
beachtet werden:

Jeder Bogenschütze ist für seinen Bogen verantwortlich.
Jeder Bogenschütze sollte seinen Bogen selbst spannen und somit
nur einen Bogen benutzen, 
den er auch spannen kann.
Der Bogen wird am Ende wieder entspannt.
Das eigene Aufbauen des Bogens ist eine gute Vorbereitung zum
Bogenschiessen und 
ermöglicht, Schritt für Schritt achtsam zu werden.
Ein Langbogen ist wie ein Musikinstrument und erfordert einen einfühl-
samen Umgang. Er sollte 
mit dem Vordehnen vor Gebrauch „erwärmt“
werden, um ihn vor dem Brechen zu schützen.
Der Bogen ist eine Waffe und erfordert einen respektvollen Umgang.
Der Bogenschütze benutzt Schutzausrüstung (Armschutz, Schiesshandschuh…).
Der Bogenplatz oder Raum ist zu sichern (Netz, Absperrung, Raum verschließen…).
Jeder Bogenschütze holt seine Pfeile selbst zurück. Dies ermöglicht eine Rückkopp-
lung zu den 
eigenen Potenzialen.
Die Pfeile werden einzeln herausgezogen und in den Köcher gestellt. Beginnen Sie mit
den Pfeilen, 
die am Boden liegen.
Die Pfeile werden gemeinsam nach Absprache geholt.
Nach Definition der Schützenlinie wird sich nur dahinter bewegt.